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Normanniasaurus genceyi

Le Loeuff, Suteethorn & Buffetaut, 2013

 

Klassifizierung: Titanosauria

Fortbewegung: quadruped

Ernährung: herbivor

Deutscher Name: Echse der Normandie

Im Juli 1990 entdeckte der Amateur-Paläontologe Pierre Gencey Knochen eines Sauropoden in den Klippen von Bléville, einem Vorort von Le Havre. Jean Le Loeuff beschrieb dann im Jahr 2013 die Typusart Normanniasaurus genceyi zusammen mit Suravech Suteethorn und Eric Buffetaut. Der Gattungsname leitet sich vom lateinischen Namen für die Normandie ab. Der spezifische Name ehrt den Holotypus, MHNH-Gencey. 2013.2.1, der in den Schichten der etwa 110 Millionen Jahre alten Ferrugineux-Poudingue-Formation gefunden wurde.

Normanniasaurus wird von den Beschreibern als basaler Titanosaurier beschrieben. Der Holotyp besteht aus einem Teilskelett ohne Schädel. Erhalten geblieben sind: Wirbelfragmente von den Rücken oder Nacken, ein Kreuzbein, zwei Schwanzwirbel, das rechte Schulterblatt, das Darm- und Sitzbein, der obere Oberschenkelknochen und der obere Teil des Wadenbeins. Der Holotypus ist Teil der Sammlung des Muséum d' histoire Naturelle du Havre. Dem Normanniasaurus wird auch ein mittlerer Wirbelkörper (oder ein mittlerer Schwanzwirbel) zugeordnet, der sich ebenfalls im Muséum d' Histoire Naturelle befand und am Ende des neunzehnten Jahrhunderts entdeckt wurde.

Holotyp: MHNH-Gencey. 2013.2.1 (Muséum d' Histoire Naturelle du Havre)

Fundort: Poudingue Ferrugineux Formation, Bléville, Le Havre, Seine-Maritime (Frankreich)


Albium (Kreide)

 

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