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Spicher, Joyce, Gueriau, Peyer, Reneleau, Anquetin, 2026
Klassifizierung: Thalassochelydia
Ernährung: herbivor
Bedeutung des Namen: Der Name Caesaria wird in Apposition verwendet und bezieht sich auf Julius Cäsar. In der Antike war das Plateau von Canjuers als *Campus Julii* („Ebene des Julius Cäsar“) bekannt – eine Bezeichnung, die mit dem Durchzug Julius Cäsars über das Plateau während der Gallischen Kriege in Verbindung gebracht wird und von der sich der Name „Canjuers“ ableitet. Der Gattungsname verweist somit auf den historischen Ursprung des Namens der Typuslokalität. Der Artname templaria, der als Substantiv in Apposition verwendet wird, bezieht sich auf eine bedeutende mittelalterliche Festung der Tempelritter in Comps-sur-Artuby – jenem Dorf, das an das Gebiet Les Bessons angrenzt, in dem die Fossilien entdeckt wurden.
Die Überreste der Caesaria wurden bei Ausgrabungen entdeckt, bei denen mehrere Fossilien aus dem Jura, also vor etwa 150 Millionen Jahren, freigelegt wurden. Der Holotyp mit der Inventarnummer MNHN.F.CNJ77 ist ein nahezu vollständiges Exemplar, das auf einer Platte aus lithografischem Kalkstein erhalten geblieben ist; es umfasst einen vollständigen Panzer, einen Schädel, einige unvollständige Halswirbel sowie Gliedmaßenknochen. Am gleichen Fundort wurden auch Fossilien der Solnhofia parsonsi entdeckt.
Länge: 30 cm
Holotyp: MNHN.F.CNJ77
Fundort: Canjuers, Var, Frankreich
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© Spicher et al.
Weitere Informationen
A revision of the fossil turtles of the Late Jurassic locality of Canjuers, France, and description of a new thalassochelydian species / Gaël E. Spicher, Walter G. Joyce, Pierre Gueriau, Karin Peyer, Vincent Reneleau, Jérémy Anquetin, 2026 / Zoological Journal of the Linnean Society 208(1): zlag140 /
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