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Astrodon johnstoni

Leidy, 1865

 

Klassifizierung: ~Titanosauriformes nomen dubium

Fortbewegung: quadruped

Ernährung: herbivor

Deutscher Name: Sternenzahn

Christopher Johnston entdeckte und benannte die Gattung Astrodon im Jahr 1859 anhand eines Zahns und eines Zahnbruchstücks, die nahe Bladensburg in Maryland gefunden wurden. Die wissenschaftliche Beschreibung des Astrodon johnstoni erfolgte 1865 durch Joseph Leidy. Weitere Funde aus der Arundel-Formation wurden von Othniel Charles Marsh (1888) als Pleurocoelus (Pleurocoelus nanus und Pleurocoelus altus) beschrieben, obwohl Gilmore (1921) vermutete, dass alle diese Funde zu einer einzigen Spezies gehören, wobei der Name Astrodon Priorität hätte, da er als erstes vergeben wurde. Diese Meinung wird von Carpenter und Tidwell (2005) unterstützt, welche die erste umfangreiche Beschreibung der Überreste veröffentlichten – nach diesen Forschern stellt Astrodon johnstoni den einzigen gültigen Namen da. Trotzdem herrscht noch immer Uneinigkeit, ob Pleurocoelus oder Astrodon als Name für diesen Sauropoden verwendet werden sollte. Astrodon ist durch große Zahl isoliert gefundener Knochen bekannt, die aber zusammen ein fast vollständiges Skelett darstellen. Die meisten Funde stammen von Jungtieren, was sich unter anderem daran zeigt, dass die Knochen recht klein sind.

Holotyp: YPM 798

Fundort: Arundel Formation, Bladensburg, Maryland (USA)


Aptium (Kreide)

 

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